Die Bayerische Leichtathletik-Chronik
sowie
Die Schwäbische Leichtathletik-Bezirkschronik

Die Jahre 1960 mit 1979

Letzte Änderung am 20. Juli 2015

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Zu den Jahresereignissen:

1. - Die Bayerische Chronik:
1960  1961  1962  1963  1964  1965  1966  1967  1968  1969  1970  1971  1972  1973  1974  1975  1976  1977  1978  1979

2. - Die Schwäbische Chronik: 1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979


1960 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- XVII. Olympische Sommerspiele in Rom, Italien
-- Xaver Höger *1934 - erster Schwabe im DLV-Olympiateam
-- Dr. Herbert Schmidtke - Urvater der Traditionsgemeinschaft der Leichtathleten aus den deutschen Ostgebieten e.V. stirbt.

Stand: 14. September 2014


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Aus dem Leichtathletik Bezirk Schwaben, Kreis Allgäu wird mit Xaver Höger *1930-M30, vom Turnverein Grönenbach 1894 e.V., erstmals ein Leichtathlet in eine deutsche Olympiamannschaft berufen. Bei den XVII. Olympischen Sommerspielen, die im September in Rom (Italien) zur Austragung kommen, startet Höger über die 10.000 m auf der Bahn. Im Endlauf erzielte er eine Zeit von 29:58.0 min. und belegte mit dieser Leistung Platz 17. von 32 gestarteten und gewerteten Teilnehmern.

Der Urvater als Gedankengeber, Dr. Herbert Schmidtke, ehemaliges Mitglied beim "Asco-Königsberg", erlebte gerade einmal 7 Jahre den von ihm ausgehenden gegründeten Verein "Traditionsgemeinschaft der Leichtathleten aus den deutschen Ostgebieten e.V.". Am 01. September 1960 stirbt er. Mit ihm verlor dieser Verein seinen "Urvater". Dieser Verein wurde im Jahre 1953, anläßlich der Deutschen Meisterschaft in Augsburg, gegründet.


1961 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Länderkampf im Augsburger Rosenau-Stadion
-- Neuer Leichtathletik-Bezirksvorsitzender wird gesucht
-- Der Eisenbahner-Sportverein Augsburg gründet eine Leichtathletik-Abteilung

Stand: 14. September 2014


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Der Leichtathletik-Länderkampf der Männer, DEUSCHLAND gegen UNGARN, wird im Augsburger Rosenau-Stadion, am 07. und 08. Oktober 1961, durchgeführt. Endstand: 119,5 zu 92,5 Punkte für das deutsche Team.

Am 10. Dezember 1961 werden die Vereinsdelegierten zum 9. ordentlichen Schwäbischen Leichtathletik-Bezirkstag mit Neuwahlen nach Augsburg, in das "Hotel Post", eingeladen. Paul Fuchs, TSV Schwaben Augsburg 1847 e.V., der bisherige Leichtathletik-Bezirksvorsitzende, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Während dieser Tagung konnte kein Nachfolger gefunden werden. So wurde der Beschluß gefaßt, daß die bisherige Leichtathletik-Bezirksvorstandschaft bis zum nächsten Leichtathletik-Bezirkstag, der im Jahre 1962 einberufen werden muß, die Geschäfte kommissarisch weiterführt.

Der Eisenbahner-Sportverein Augsburg 1927 e.V. - gründet eine Leichtathletik-Abteilung. Seit dieser Zeit nehmen auch die Leichtathleten an den diversen Leichtathletik Sportveranstaltungen im Leichtathletik Bezirk Schwaben und im Leichtathletik Kreis Augsburg teil.


1962 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Martin Mayr, Gersthofen - neuer Leichtathletik-Bezirksvorsitzender

Stand: 14. September 2014


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Auf dem 1. außerordentlichen Schwäbischen Leichtathletik-Bezirkstag in Augsburg, am 27. Januar 1962 im "Hotel Post", wählen die Vereinsdelegierten aus 13 anwesenden Vereinen, Marin Mayr *1915-M47, vom TSV Gersthofen 1909 e.V., zum Schwäbischen Leichtathletik-Bezirksvorsitzenden. Als Nachfolger von Paul Fuchs ist Mayr der 3. Leichtathletik-Bezirksvorsitzende seit der Wiederzusammenführung im Jahre 1954 zum Gesamtschwäbischen Leichtathletik-Bezirk.


1963 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Keine größeren Veränderungen im Bezirk
-- 1. Volkslauf in Deutschland
-- DLV-Verbandsrat tag in Augsburg
-- XI. Traditionstreffen der Leichtathleten aus den deutschen Ostgebieten in Augsburg. Stand: 14. September 2014

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Am 13. Oktober 1963 wird vom TSV Bobingen 1910 e.V. der Erste Volkslauf in Deutschland nach dem Schweizer Muster durchgeführt. Die Streckenlänge betrug ca. 12 km.
Verantwortlich für die Organisation und Durchführung waren zur damaligen Zeit - Otto Hosse und Herwig Leiter - beide vom TSV Bobingen.

Der 11. ordentliche Schwäbische Leichtathletik-Bezirkstag mit Wahlen wurde für den 15. Dezember 1963 nach Augsburg in das "Hotel Post", einberufen.

Die Delegierten aus 29 schwäbischen Vereinen wählten Martin Mayr mit seiner ehrenamtlich tätigen Bezirksvorstandschaft wieder zu ihrem Vorsitzenden im Leichtathletik-Bezirk VII., Schwaben.

Der DLV-Verbandsrat tag im Augsburger Palast-Hotel "Drei Mohren" und legt die Leichtathletik Termine für die kommende Wettkampfsaison 1964 fest.

Anläßlich der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 09. mit 11. August 1963 in Augsburg, war auch das XI. Traditionstreffen der Traditionsgemeinschaft der Leichtathleten aus den deutschen Ostgebieten e.V., eingebunden.
Bisher gab es diese Treffen an folgenden Orten: 1954 in Hamburg; 1955 in Frankfurt am Main; 1956 in Berlin-West; 1957 in Düsseldorf; 1958 in Hannover; 1959 in Stuttgart; 1960 in Berlin-West; 1961 in Düsseldorf und 1962 in Hamburg. In Augsburg, der Geburtsstätte dieser Idee, wurde dann 1963 der 11. Wettkampf dieser Traditionsgemeinschaft auf der Sportanlage des Eisenbahner-Sportvereins Augsburg durchgeführt.


1964 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

- Neue Leichtathletik-Gruppe in Donauwörth
- In Gundelfingen wird der 1. Straßenlauf als Volkslauf gestartet.
- BLSV Leichtathletik Bestandsmeldung 1964
- Erster Deutscher Juniorinnen-Titel im Leichtathletik-Bezirk Schwaben
- XVIII. Olympische Sommerspiele in Tokio, Japan

Stand: 20. Juli 2015


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Die Leichtathletik Abteilungen der Vereine - VfL Donauörth 1862 e.V. und der Sportclub Donauwörth 1880 e.V. - spalten sich von ihren Vereinen ab und schließen sich zu einer "Leichtathletik-Gruppe Donauwörth", zusammen. Maximilian Böld führt nun diese selbständige Gruppe und beteiligt sich mit ihr an der Schwäbischen Leichtathletik. In den Bestenlisten werden die erzielten Leistungen unter der Vereinsbezeichnung "LG Donauwörth" geführt.

Anmerkung: Im Laufe der Jahre gründeten sich dann im Leichtathletik-Bezirk Schwaben bis zum 31.12.1993 insgesamt 29 Leichtathletik-Gemeinschaften (LG), von denen im Wettkampfjahr 2004 noch 15 aktiv waren.

In Gundelfingen an der Donau wird erstmals ein Straßenlauf - als Volkslauf - durchgeführt. Er soll nun jedes Jahr angeboten werten. Er trägt die Bezeichnung "Nordschwabenlauf".

Die BLSV Bestandsmeldung des Jahres 1964, also nach 10 Jahren der Wiedervereinigung der selbständigen Kreise Allgäu und Nordschwaben, zum Leichtathletik Bezirk Schwaben, setzt sich wie folgt zusammen:
- 2298 - Kinder
- 1938 - Jugendliche
- 5519 - Erwachsene
- 9755 - Gesamtergebnis an Leichtathleten aus 143 Vereinen mit einer Leichtathletik Abteilung

Auf ihrer Spezialstrecke, den 800 m auf der Bahn, lief Gerda Klöpfer *1944-W20, vom Turnverein Erkheim 1919 e.V., bei den Deutschen Juniorinnen-Meisterschaften, am 04. September 1964 in Koblenz. Mit der Siegerzeit von 2:12.3 min holt sie den ersten Juniorinnen-Titel in den Leichtathletik-Bezirk Schwaben, Kreis Allgäu.

Vom 14. mit 21. Oktober 1964 wurden in Tokio (Japan), die XVIII. Olympischen Sommerspiele durchgeführt. Letztmals starteten die Mannschaften der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in einem Team und marschierten erstmals mit der Fahne - "Schwarz-Rot-Gold mit den fünf Olympischen Ringen" - aus politischen Gründen, in das Olympia-Stadion ein.

Athleten bzw. Athletinnen aus dem Leichtathletik-Bezirk Schwaben wurden nicht in das Deutsche-Olympia-Team berufen.


1965 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Länderkampf Deutschland : USA
-- Die erste Volkslauftagung des DLV in Augsburg
-- Der erste Volkslauf in Augsburg
-- Leichtathletik-Bezirksvorstandschaft im Amt bestätigt

Stand: 08. August 2015


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Die Männer-Nationalmannschaften aus DEUSCHLAND und den VEREINGTEN STAATEN VON NORDAMERIKA (USA) trafen im Länderkampf, am 11. August 1965 im Augsburger Rosenau-Stadion, aufeinander. Diesen Vergleich gewannen die Athleten aus der USA mit 142 zu 91 Punkten.

Die erste ordentliche deutsche Volkslauftagung wurde im Vereinsheim der BSG Messerschmitt Augsburg, an der Haunstetter Straße, unter der Leitung des DLV-Volkslaufwartes, Otto Hosse aus Bobingen, durchgeführt.

Am 04. Juli 1965 wurde der erste Volklauf in Augsburg von der Ballspiel Sportgemeinschaft Messerschmitt Augsburg ausgerichtet. Die Laufstrecke über 12 km führte durch das Gelände im Siebentischwald mit Start und Ziel auf der Messerschmitt Sportanlage an der Haunstetter Straße.
An diesem Lauf hatte auch Heinrich Lange - vom FC Haunstetten - teilgenmommen. Seine Laufzeit betrug 45 Minuten - für einen Fußballspieler ganz ordentlich.

Am 28. November wird der 14. ordentliche Schwäbische Leichtathletik-Bezirkstag nach Augsburg, in die Gaststätte "Edelweiß", einberufen. Von den Delegierten aus 20 anwesenden Vereinen wird Martin Mayr, mit seinen ehrenamtlichen Bezirksfunktionären, wieder gewählt.

Aus finanziellen Gründen kann der Vier-Kreise-Vergleichskampf, der bisher jedes Jahr ausgetragen wurde, ab jetzt nur mehr im Zweijahresturnus durchgeführt werden. Im Wettkampfjahr 1965 muß er bereits erstmals ausfallen.


1966 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Die zweite ordentliche Volkslauftagung des DLV in Augsburg
-- Gerhard Wucherer, TV Kempten, mit neuem Jugendrekord

Stand: 14. September 2014


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Die zweite ordentliche deutsche Volkslauftagung wurde im Vereinsheim der BSG Messerschmitt Augsburg, an der Haunstetter Straße, unter der Leitung des DLV-Volkslaufwartes, Otto Hosse aus Bobingen, durchgeführt. Auf der Tagesordnung stand ein Bericht der abgelaufenen Saison 1966 sowie die Terminvergabe für 1967. Zur dieser Tagung kamen auf die DLV Funktionäre, Sportwart Fallak, Wiesbaden und Generalsekretär Karl Beuermann, Kassel. Aus dem bayerischen Verband nahmen Präsident Ludwig Jall *12.01.1904 sowie Sportwart Otto Ortner, beide München, teil.

Klasseleistungen gab es beim Jubiläumssportfest des Turnvereines Kempten 1856 e.V. am Fronleichnamstag auf dem Kemptener Jahn-Sportplatz - doch leider fast unter Ausschluß der Õffentlichkeit. Es werden nicht mehr als ein halbes Hundert "echte" Zuschauer gewesen sein, die bei herrlichem Wetter den neuen A-Jugend-Rekord über die 100 m von Gerhard Wucherer *1948-M18 vom TV Kempten 1856 e.V., in 10.8 Sekunden, sahen. Dieses Sprintertalent stellte dann am 12. Juni 1966 in Augsburg mit 10.7 Sekunden auch einen neuen Bezirks-Jugendrekord über die 100 m auf der Bahn auf.

Am 18. September 1966 siegte in Memmingen, beim Vergleichskampf der Vier Leichtathletik-Kreise des Leichtathletik-Bezirkes Schwaben, wieder einmal das Allgäu. Das Endergebnis lautete wie folgt: Kreis Allgäu 164, Kreis Augsburg 145, Kreis Iller-Donau 115 und Kreis Nordschwaben 78 Punkte.


1967 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Landes-Länderkampf im Memminger Sportstadion
-- Länderkampf Deutschland : Frankreich
-- Herbert Swoboda wird Deutscher Meister im Fünfkampf
-- Deutsche Volkslauftagung in Augsburg
-- Schwäbischer Leichtathletik Bezirkstag in Augsburg

Stand: 14. September 2014


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Am 08. Januar 1967 im BSG Messerschmittheim in Augsburg, an der Haunstetter Straße - wurde die Deutsche Volkslauftagung durchgeführt. Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Wolfgang Pepper begrüßte die Tagungsteilnehmer. So auch den BLV-Sportwart Otto Ortner, die Olympiateilnehmer von Rom im Jahre 1960 - Xaxer Höger - 10000 m als 17. in 29:50.2 min (TV Grönenbach) und Robert (Bob) Mimm /USA - 20 km StrGeh als 23. in 1:45:09 h - ( 1967 Mitglied der BSG Messerschmitt Augsburg) - sowie den DLV Volkslaufwart, Otto Hosse (TSV Bobingen)

Der schwäbische Bezirksvorsitzende, Martin Mayr (TSV 1909 Gersthofen) hatte zur Bezirkstagung eingeladen. 48 Delegierte aus 24 Vereinen nahmen an der Tagung, die im Sportheim der BSG Messerschmitt Augsburg durchgeführt wurde, teil. Otto Ortner, (München) der BLV-Sportwart bedankte sich bei allen Anwesenen für die rege Teilnahme am schwäbischen Leichtathlketikgeschehen.

Ein Leichtathletik-Landesländerkampf zwischen einer Auswahl aus Bayern und Württemberg, in Form eines Mehrkampfes, wurde am 08. und 09. Juli 1967 im Memminger Sportstadion durchgeführt. Am Wettkampf nahmen 42 Aktive teil. Während dieser Leichtathletik-Veranstaltung wurde auch der Stadiopnrekord im Weitsprung, den der unverwüstliche, Willi "Bi" Fendt *1919-M28, vom Turnverein Memmingen 1959 e.V., vor 20 Jahren mit 7,05 m aufstellte, durch Herbert Swoboda *1945-M22, Turnverein Kempten 1856 e.V., mit 7,09 m, verbessert.

Die Nationalmannschaften der Junioren aus DEUTSCHLAND und FRANKREICH trafen im Mehrkampf, im Augsburger Rosenau-Stadion, am 12. und 13. August 1967, aufeinander.

Im Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes startet unter anderen auch ein Sportler aus dem Leichtathletik-Bezirk Schwaben, Kreis Nordschwaben. Gundolf Hunner *1947-M20 vom TSV Neuburg (Do) 1862 e.V., erzielte im Zehnkampf 6766 Punkte und belegte mit dieser Leistung in der Einzelwertung den Ersten Platz. Endstand in der Länderwertung: DEUSCHLAND 192 und FRANKREICH 196 Punkte.

Herbert Swoboda *1945 - TV Kempten 1856 e.V. wird am 09.09.1967 in Leverkusen als erster schwäbischer Athlet Deutscher Meister in der Disziplin "Internationaler Fünfkampf". Er erzielte folgende Einzelleistungen: Weitsprung: 6,80 m, Speerwurf 800 g: 54,68 m, 200 m: 22.7 sec, Diskuswurf 2 kg: 40,76 m, 1500 m: 4:26.2. Dieser Mehrkampf wurde erstmals 1952 als DM ausgetragen.


1968 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Der Leichtathletik-Bezirk Schwaben vergrößert sich
-- Der Leichtathletik-Bezirks-Terminkalender erscheint in Heftform
-- Gerda Klöpfer wird erste Deutsche Meisterin über die 1500 m
-- Die neue Gögginger-Sportanlage wird übergeben
-- Die erste Schwäbische Leichtathletik Bestenliste erscheint in Buchform
-- Die erste Leichtathletik Gemeinschaft Schwabens wird gegründet.

Stand: 14. September 2014


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Das Vereinsheim der Turngemeinde Viktoria Augsburg von 1897 e.V. war der Tagungsort des 16. ordentlichen Schwäbischen Leichtathletik-Bezirkstages, der am 13. Januar 1968 dort durchgeführt wurde.

Aus 23 schwäbischen Vereinen bestätigten die Delegierten erneut Marin Mayr vom TSV Gersthofen 1909 e.V. mit seiner bewährten ehrenamtlich tätigen Mannschaft in der Leichtathletik-Bezirksvorstandschaft für eine weitere Amtsperiode als dessen Vorsitzenden.

Erstmals in der Schwäbischen Leichtathletik-Geschichte wird die Bestenliste, Ausgabe 1968 in Buchform den Vereinen zum Kauf angeboten. Im Offsetverfahren wurde dieses Nachschlagewerk der Saison 1968 von der Druckerei Rößle in Augsburg hergestellt. Vorerst war dies nur ein Versuch. Erst ab dem Jahre 1977 wurden dann die Bestenlisten des Leichtathletik Bezirkes Schwaben in Buchform, DIN A 5, erstellt.

Die Leichtathletik-Bezirke "Oberbayern" und "Schwaben" hatten sich dahingehend geeinigt, daß ab dem 01. Januar 1968 die beiden Vereine aus dem Leichtathletik-Bezirk Oberbayern, nämlich der TSV Landsberg a.Lech 1882 e.V. und der VfL Kaufering 1948 e.V., sportlich mit ihren Leichtathletik-Abteilungen dem Leichtathletik-Bezirk Schwaben zugeordnet werden.
Anmerkung:
Im Zuge der Gründung einer Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) LG Lech-Ammersee, zwischen den Vereinen TSV Landsberg 1882 e.V., VfL Kaufering 1948 e.V. und dem TSV Utting a.Ammersee e.V., kam dann auch ab dem 01. Januar 1970 die Leichtathletikabteilung des TSV Utting a.Ammersee e.V. sportlich in den Leichtathletik-Bezirk Schwaben.

Mit dem ersten Teil der Leichtathletik-Meisterschaft des Kreises Augsburg wurde am 15.08.1968 die neue Gögginger-Sportanlage an der Pferseer Straße seiner Bestimmung übergeben. Bürgermeister Karl Mögele gab nach einer kurzen Ansprache den Start für die Titelkämpfe frei. Über 180 Teilnehmer beteiligten sich in den Disziplinen der Leichtathletik. Die Wettkampfstätten haben ihre erste Bewährungsprobe überstanden, so daß sich die Verantwortlichen des TSV 1875 Göggingen an größere Aufgaben heranwagen können.

Gerda Klöpfer *1944 - TV Erkheim, Kreis Allgäu, Bezirk Schwaben wird die erste Deutsche Meisterin über die 1500 m in 4:32.7 min am 21.07. in Geretsried /Bay. Diese Disziplin wurde erstmals als Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben. Sie konnte diesen Titel 1969 am 16.08. in Düsseldorf in 4:22.9 min erfolgreich verteidigen.

Der Schwäbische Leichtathletik-Terminkalender erscheint erstmals in gedruckter und gehefteter Form. Dieses Büchlein in DIN A 6 enthält neben allgemeinen Hinweisen auch alle Ausschreibungen für die Schwäbischen Leichtathletik-Meisterschaften sowie die wichtigsten Anschriften der Leichtathletik-Bezirk- und Kreismitarbeiter.

Dieser Terminkalender wurde vom damaligen Leichtathletik-Bezirkssportwart, Johann (Hans) Kopp *1919-M49, Eisenbahner-Sportverein Augsburg 1927 e.V., zusammengestellt und wird nun jedes Jahr in dieser Form erscheinen. Inseider nannten diesen Schwäbischen Leichtathletik-Terminkalender auch "Die Kopp-Fibel". Mit der 25. Ausgabe im Jahre 1993 wurde der Bezirksterminkalender in die beiden Kreisterminkalender, Allgäu bzw. Mittel- und Nordschwaben, eingearbeitet.

Im Leichtathletik Bezirk Schwaben wurde die erste Leichtathletik Gemeinschaft gegründet. Die Vereine TSV Krumbach 1863 e.V. und die TSG von 1890 Thannhausen haben sich mit ihren Leichtathletikabteilungen zur Leichtathletik Gemeinschaft Krumbach/Thannhausen zusammengeschlossen.
Diese LG hatte sich dann zum 31.12.1973 wieder aufgelöst und ist dem LAZ Kreis Günzburg, welches 1970 gegründet wurde, mit ihren Leichtathleten beigetreten.


1969 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Erste Kunststoffanlag im Leichtathletik-Bezirk Schwaben
-- Gerda Klöpfer verteidigt ihren Deutschen Titel vom Jahre 1968 über die 1500 m
-- Länderkampf Bundesrepublik Deutschland : USA

Stand: 14. September 2014


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Im September 1969 wird in Haunstetten (seit 1972 nach Augsburg eingemeindet) das Städische Stadion mit einer bunt gemischten Sportveranstaltung eingeweiht. Es ist das erste im Leichtathletik-Bezirk Schwaben, bei welchem die Rundbahnen - in diesem Fall sieben - mit Kunststoff (Rubkor in schwarz) belegt wurden.

An der Mitgestaltung der Einweihungsfeier beteiligten sich auch die Leichtathleten des TSV Haunstetten 1892 e.V. und die vom Fußballclub Haunstetten 1950 e.V., die noch in der Aufbauphase waren. Im Rahmenprogramm trennten sich die beiden Radballmannschaften Solidarität Augsburg und Haunstetten mit 5 : 5, den 3000 m Lauf gewann Helmut Kahn vom TSV 1847 Schwaben Augsburg in 8:54.8 Minuten und die 4 x 100 m Staffel gewann die Kombination TSV / FC Haunstetten in 45.1 Sekunden.

Einige Tage nach der Offiziellen Stadioneinweihung bereiteten sich die amerikanischen Topathleten für den Leichtathletik-Länderkampf am 05. August 1969 im Rosenau-Stadion (die dortigen Rundbahnen waren noch mit der bisher üblichen roten Asche belegt) gegen das Team (Männer/Frauen) der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND im Haunstetter Stadion vor.

Gerda Klöpfer *1944 - TV Erkheim verteidigt ihren Deutschen Titel über die 1500 m am 16.08. in Düsseldorf in 4:22.9 min erfolgreich

Den Länderkampf gewannen die Athleten/Athletinnen der VEREINIGTEN STAATEN VON NORDAMERIKA (USA) mit 133/66 zu 101/68 Punkten in der Gesamtwertung.


1970 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Erstmals werden Leichtathletik-Schülerwarte gewählt.
-- Weitere Leichtathletik Gemeinschaften (LG`s) werden gebildet.
-- Letzter Wettkampf der "Traditionsgemeinschaft der Leichtathleten aus den deutschen Ostgebieten e.V."

Stand: 14. September 2014


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Der 17. ordentliche Schwäbische Leichtathletik-Bezirkstag wurde im Vereinsheim der Turngemeinde Viktoria Augsburg von 1897 e.V., an der Haunstetter Straße, am 14. Februar 1970 nach Augsburg einberufen. Die Delegierten aus 29 schwäbischen Vereinen bestätigten ihren bisherigen Bezirksvorsitzenden, Martin Mayr, TSV Gersthofen 1909 e.V. mit seinem gesamten Team in der Bezirksvorstandschaft für eine weitere Amtszeit in ihren Sportfunktionen.

Als neue Funktion im Leichtathletik-Bezirk Schwaben und in den vier Leichtathletik-Kreisen (Allgäu, Augsburg, Iller-Donau, Nordschwaben) wird erstmals auch ein "Schülerwart" gewählt. Die bisherigen Jugendwarte (Bezirk und Kreise) sollen durch diese neugeschaffene Funktion entlastet werden.

Die ersten gewählten Leichtathletik-Schülerwarte wurden:
- Im Leichtathletik-Bezirk Schwaben - Siegfried Heinz, VfL Kaufering 1948 e.V.

- Im Leichtathletik-Kreis Augsburg - Heinrich Lange, Fußballclub Haunstetten 1950 e.V.
- Im Leichtathletik-Kreis Allgäu - Johann (Hans) Hann, Turnverein Memmingen 1959 e.V.
- Im Leichtathletik-Kreis Nordschwaben - Johann (Hans) Schneider, TSV Wemding 1892 e.V.
- Im Leichtathletik-Kreis Iller-Donau - Adolf Klein, TSV Illertissen 1862 e.V.

Anmerkung: Im Kreis Iller-Donau aber erst ab 1972

Der in Augsburg im Jahre 1953 gegründetet Verein "Traditionsgemeinschaft der Leichtathleten aus den deutschen Ostgebieten e.V." hat letztmals, parallel zu den 70. Deutschen Meisterschaften in Berlin, seine Meisterschaft mit Athleten aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten durchgeführt.

Ab dem Jahre 1971 entstand auf der Grundlage der bisheringen Traditionsgemeinschaft ein neuer Verein, der es nun ermöglichte, dass auch Leichtathleten aus nicht deutschen Vereinen aus den Ostgebieten an den Wettkämpfen teilnehmen konnten. Die so erzielten Ergebnisse, sofern die Athleten aus Westdeutschen-Vereinen an den Start gingen, konnten nun auch offiziell in die DLV-Bestenlisten aufgenommen werden.

Weitere Leichtathletik Gemeinschaften im Leichtathletik Bezirk Schwaben werden gegründet und gehen 1970 gemeinsam mit ihren Leichtathleten und Leichtathletinnen an den Start.

Es wurden 1970 folgende LG`s gegründet:
- LG Haunstetten - im Februar - aus den Vereinen FC Haunstetten und TSV Haunstetten.
- LG Lech-Ammersee - im März - aus den Vereinen VfL Kaufering, TSV Landsberg am Lech und TSV Tutzing am Ammersee.
- LAZ Kreis Günzburg - Mai - aus den Vereinen - VfL Günzburg, - TV Günzburg, - TV Ichenhausen.
- TSV Krumbach - TSV Burgau - VfL Leipheim - TSV Offingen - TSG Thannhausen - SpVgg Gundremmingen.


1971 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- BLV-Verbandstag in Augsburg
-- Ritter-von-Halt-Schild, als neue BLV-Ehrung
-- Sportparkeinweihung in Kaufbeuren

Stand: 14. September 2014


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Erstmals in der Schwäbischen Leichtathletik-Geschichte wird am 06. März 1971 in Augsburg, im Rathaus der Stadt, der Verbandstag des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes e.V., unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Ludwig Jall *12.01.1904 (Amtszeit von 1962 mit 1975), durchgeführt.

Auf diesem BLV-Verbandstag wird die bisherige Ehrenordnung des BLV durch die Neueinführung des "Ritter von Halt Schildes" erweitert. Diese Ehrung darf jährlich maximal dreimal an ehrenamtlich tätige Mitarbeiter in der Bayerischen Leichtathletik verliehen werden.

Anläßlich der Sportparkeinweihung in Kaufbeuren hatte der Turnverein Kaufbeuren von 1856 e.V. zu einem Leichtathletik Sportfest am 19. September 1971 eingeladen.
Zu den angebotenen Leichtathletik Disziplinen in den Wettkampfklassen der Aktiven und Jugend kamen viele Vereine aus Schwaben und anderen bayerischen Bezirken. Auch aus Österreich der ULC Dornbirn sowie die LG Bodensee aus Württemberg.
Bei dieser Veranstaltung wurden von allen beteiligten Leichtathleten gute Leistungen erzielt. Aus den 4 VL mit 18/Tn ging der Sieg im Endlauf an Volker Stöckerl vom TSV München von 1860 in 10.6 sec. Zweiter in 10.7 sec wurde Anton Fritz, TSV Sonthofen und in 10.8 sec Platz 3 für Jörg Baade vom LAc Quelle Fürth
In 4 Wettkampfklassen wurden in 8 Leichtathletik Disziplinen (100m, 200m, 400m, 1000m, 4x100 m, Hoch, Weit, Kugel) die Tagessieger ermittelt.
Die Verantwortlichen des Turnvereins Kaufbeuren hatten zur Sportparkeinweihung ein sehr schönes Leichtathletiksportfest durchgeführt.


1972 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Länderkampf Deutschland : UdSSR
-- XX. Olympische Sommerspiele in München
-- Der Leichtathletik Bezirk Schwaben stellt sechs Kampfrichter
-- Helmuth Hagenah, Kempten wird neuer IBL-Präsident
-- Erstmals werden DLV-Senioren Veranstaltungen als Senioren Bestenkämpfe durchgeführt.

Stand: 14. September 2014


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In das Vereinsheim der Betriebs-Sport-Gemeinschaft Messerschmitt Augsburg 1957 e.V. wurde am 15. Januar 1972 zum 18. ordentlichen Leichtathletik-Bezirkstag eingeladen. Die Delegierten aus 33 schwäbischen Vereinen mit einer Leichtathletikabteilung bestätigten bei den Wahlen die bisherigen in ihren ehrenamtlichen Funktionen tätigen Mitarbeiter in der Leichtathletik-Bezirksvorstandschaft mit Martin Mayr, TSV Gersthofen 1909 e.V. an der Spitze.

Das Rosenau-Stadion in Augsburg ist Schauplatz eines Leichtathletik-Länderkampfes der Nationalmannschaften (Männer/Frauen) zwischen der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND (BRD) und der UNION der SOZIALISTISCHEN SOWIET REPUBLICKEN (UdSSR), deram 23. Juni 1972 ausgetragen wurde. Dieser Vergleichskampf war zugleich ein Test für die anstehenden XX. Olympischen Sommerspiele, die in München zur Austragung kommen.
Das Endergebnis: BRD 196 / 139 -- UdSSR 236 / 117 Punkte
Für die Leitung des Wettkampfgerichtes waren verantwortlich:
- Vom DLV - Gerd DWORAK - aus Dortmund
- Vom BLV - Walter DÖRFLER - aus Forchheim
- Vom La-Bezirk Schwaben - Willi BAUR - aus Ausburg-Stadtbergen

Mit Gerda Ranz (geborene Klöpfer) *1944-W28, vom Turnverein Erkheim e.V., wird erstmals eine Leichtathletin aus dem Leichtathletik-Bezirk Schwaben, Kreis Allgäu, in eine Deutsche Olympiaauswahl berufen.

Bei den XX. Olympischen Sommerspielen, die in München im neuerbauten Olympia-Stadion, in der Zeit vom 31. August mit 10. September zur Austragung kommen, startete Gerda Ranz über die 1500 m. In der Ausscheidung für den Endlauf blieb sie mit der Zeit von 4:18.6 Minuten im 2. Vorlauf (VL) am 04. September 1972, hängen. Um die Goldmedaille in dieser Disziplin bewarben sich 35 Frauen. Nach Abschluß der vier (VL) belegte sie mit ihrer Leistung den 20. Platz. Die Olympiasiegerin dieser XX. Sommerspiele, Ludmilla Bragina, aus dem Team der UdSSR lief im Endlauf, an dem 10 Athletinnen teilnahmen, die 1500 m in 4:01.4 Minuten. Diese Zeit waren zugleich Welt-, Europa- und Olympischer-Rekord.

Das Olympische-Kampfgericht von 1972 bestand aus 315 offiziellen ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Aus dem Leichtathletik Bezirk Schwaben wurden in dieses Team für die Zeit vom 31.08. - 10.09.1972 berufen:
- Johann KOPP *1919 - ESV Augsburg - im Programmdienst stv. Obmann
- Albert PIAK *1922 - TSV Schwaben Augsburg - im Laufbereich als Bahnrichter bzw. Rundenzähler
- Erwin RICHT *1920 - TSV Schwaben Augsburg - im Laufbereich als Bahnrichter bzw. Rundenzähler
- Willi BAUR *1911 - TG Viktoria Augsburg - stv. Obmann und Kampfrichter Sprung
- Adolf SECKLER *1910 - TSV Sonthofen als Kampfrichter Sprung
- Siegfried LIPPERT *1926 - FC Gundelfingen als Kampfrichter Wurf

Anmerkung: Neben der freien Unterkunft und Verpflegung gab es 2,00 $ je Tag als Taschengeld.

Anlälich der 20. ordentlichen IBL-Tagung (Internationale Bodensee Leichtathletik) wird Helmuth Hagenah, vom Turnverein Kempten 1856 e.V., Kreis Allgäu, zum 7. IBL-Präsidenten von den Delegierten der Mitgliedsvereine aus den vier Ländern (Deutschland : Liechtenstein : Õsterreich : Schweiz), gewählt.

Sein Vorgänger, Kurt Heinzelmann, Friedrichshafen, führte diese Internationale Leichtathletik-Sportgemeinschaft, die im Jahre 1952 gegründet wurde, seit 1964.

Zum ersten Mal werden DLV-Altersklassen-Bestenkämpfe in den Einzeldisziplinen und ein DAMM-Endkampf ausgetragen.


1973 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Einführung des Leichtathletik-Bezirks-Ehrenringes
-- Franz-Miller-Gedächtnis Kampfrichterwanderpreis für Willi Baur
-- Erste Deutsche Schüler-Meister im Leichtathleteik-Bezirk

Stand: 14. September 2014


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Mit der Einführung des "Ehrenringes des Leichtathletik-Bezirkes Schwaben mit Urkunde" wurde eine besondere Ehrung für ehrenamtliche Mitarbeiter im Leichtathletik-Bezirk Schwaben geschaffen. Neben der Leichtathletik-Verdienstnadel in Silber ist dies die höchste Ehrung, die der Leichtathletik-Bezirk Schwaben vergeben kann.

Willi Baur (*1911 - †1985) von der TG Viktoria Augsburg - war der erste schwäbische Kampfrichter, der mit dem "Franz-Miller-Gedächtnis Kampfrichterwanderpreis" für seine längjährigen Verdienste als Leichtathletik Kampfrichter vom BLV geehrt wurde.

Nach Einführung der Deutschen Schülermeisterschaften im Jahre 1971 gelang es erstmals auch Deutsche-Schülertitel in den Leichtathletik-Bezirk Schwaben zu holen. Die in Koblenz ausgerichteten Meisterschaften brachten gleich drei Titel für unsere jüngsten Leichtathleten.

Mit Deutschen-Schülertiteln kehrten zurück:
-- Claudia Steger *1959-W14 vom TSV Göggingen 1875 e.V., Kreis Augsburg, über 100 m in 12.3 sec - (12.0 sec)
-- Werner Hartmann *1959-M14 vom VfL Buchloe 1900 e.V., Kreis Allgäu, im Kugelstoßen (4,000 kg) mit 16,34 m - (17,34 m)
-- Wolfgang Heinrich *1959-M14 vom LAZ Neuburg/Do, Kreis Nordschwaben, im Hammerwerfen (4,000 kg) mit 53,62 m - (54,02 m)

Anmerkung:
Die in Klammern angegbenen Leistungen bedeuten zugleich die Saisonbestleistung und Schwäbische Leichtathletik-Rekorde in den Schüler(innen)-Klassen.


1974 -
Die Schäbische Leichtathletik-Chronik

- Der Sportkreis Lindau (Bodensee) kehrt nach Bayern zurück
- Der Leichtathletik-Kreis Iller-Donau löst sich auf
- Die BLSV Leichtathletik Bestandsmeldung für den Bezirk Schwaben
- Die 1. Sportlerwallfahrt zur Gnadenkapelle in Violau
- Länderkampf Deutschland : Polen

Stand: 25. Oktober 2014


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Am 01. Januar 1974 kehrte der Sportkreis Lindau am Bodensee mit seinen sechs dazugehörenden Vereinen vom Württembergischen Leichtathletik-Verband (WLV) in seine seit 1955 politische Heimat, Bayern, zurück.

Seit dieser Zeit gehören diese sechs Vereine mit ihren Leichtathletik-Abteilungen auch sportlich wieder zum Bayerischen Leichtathletik-Verband e.V. und werden dem Leichtathletik-Bezirk Schwaben zugeordnet. Die Betreuung dieser sechs Vereine wird vom Leichtathletik-Kreis Allgäu übernommen.

Der 19. ordentliche Schwäbische Leichtathletik-Bezirkstag wird am 19. Januar 1974 im "Vereinsheim der Turn- und Sportgemeinschaft Augsburg 1885 e.V.", in Augsburg abgehalten.

Die Delegierten der anwesenden 35 schäbischen Vereine bestätigen bei der anstehenden Wahl den bisherigen Bezirksvorsitzenden, Martin MAyr vom TSV Gersthofen 1909 e.V. mit seiner Bezirksmannschaft für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren.

Anmerkung:
Bis 1973 einschließlich wurden alle zwei Jahre Neuwahlen im Leichtlethletik-Bezirk Schwaben erforderlich. Ab dem Jahre 1974 wurde auf Beschluß der Versammlung am 19. Januar die Amtszeit von bisher zwei auf drei Jahre neu festgelegt.

Der am 16. März 1958 gegründete Leichtathletik-Kreis "Iller-Donau", wird am 16. Februar 1974, in Weißenhorn, nach 15. Jahren aufgelöst und die Vereine des Landkreises Illertissen, mit ihren Leichtathletik-Abteilungen dem Leichtathletik-Kreis Allgäu und die der Landkreise Neu-Ulm, Günzburg und Krumbach - dem Leichtathletik-Kris Nordschwaben zur sportlichen Betreuung in der Leichtathletik eingegliedert.

Anmerkung:
Der Sportclub Vöhringen 1893 e.V. wird zunächst für das Jahr 1974 in den Leichtathletik-Kreis Nordschwaben und ab 01. Januar 1975 wunschgemäß dem Leichtathletik-Kreis Allgäu zur Sportlichen Betreuung zugeteilt.

Die BLSV Bestandsmeldung des Jahres 1974, also nach 20 Jahren der Wiedervereinigung der selbständigen Kreise Allgäu und Nordschwaben, zum Leichtathletik Bezirk Schwaben, setzt sich wie folgt zusammen:
--- 3.663 - Kinder
--- 2.115 - Jugendliche
--- 8.375 - Erwachsene
- 14.193 - Gesamtergebnis an Leichtathleten aus 152 Vereinen mit einer Leichtathletik Abteilung

Die erste Sportlerwallfahrt - organisiert von der BLSV Sportorganisation in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche - wird organisiert und durchgeführt. Ausgangspunkt ist Ort Unterschöneberg in Schwaben mit dem Ziel "Gnadenmutter in Violau".

Am 13. Juli 1974 treffen die Leichtathletik-Nationalmannschaften (Männer/Frauen) DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND (BRD) und POLENS (POL) im Augsburger Rosenau-Stadion, zu einem Leichtathletik-Länderkampf aufeinander

Das Endergebnis: BRD 239 / 130 : POL 191 / 148 Punkte.


1975 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Erste Verleihung des Leichtathletik-Bezirks-Ehrenringes
-- Der erste offizielle schwäbische Laufrteff wird in Augsburg-Haunstetten eröffnet

Stand: 14. September 2014


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Der Vorsitzende des Leichtathletik-Kreises Allgäu, Helmuth Hagenah vom Turnverein Kempten 1856 e.V., erhielt als Erster den Ehrenring des Leichtathletik-Bezirkes Schwaben. Dieser Ring wurde bis einschließlich 2004 erst sieben Mal verliehen.

Am 17. April 1975 wird in Augsburg, im Stadtteil Haunstetten, der erste offizielle schwäbische Lauftreff für alle interessierten Sportlerinnen und Sportler, ob Mitglied in einem Verein oder vereinslos, angeboten. Peter Oczipinsky, der Leichtathletikabteilungsleiter des TSV Haunstetten 1892 e.V. wird mit der Gesamtleitung beauftragt. Als Gruppenleiter stehen im die Sportkameraden Manfred Klawitter, Horst Wittmann und Günther Röhring zur Seite.
Anmerkung: 1974 wurde die Idee in Dortmund geboren. Als Initiator gilt der Dortmunder Enzio Busche.


1976 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- XXI. Olympische Sommerspiele in Montreal, Kanada
-- Die LG Donau-Ries ladet erstmals zum "Jedermann-Lauf" ein
-- Der Beste schwäbische Speerwerfer bisher vergangener Zeiten mit dem 800 g Modell

Stand: 14. September 2014


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Claudia Steger *1959-W17 vom TSV Göggingen 1875 e.V., Leichtathletik-Kreis Augsburg, wird vom DLV in die Deutsche Olympiamannschaft als Teilnehmerin in der 4x400 m Nationalstaffel berufen.

Im Endlauf erzielte diese Staffel 3:25.71 min und belegte damit den 5. Platz. Mit diesem erreichten Ergebnis ist sie die bisher "Erfolgreichste Leichtathletin" aus dem Leichtathletik-Bezirk Schwaben, Kreis Augsburg, die bei Olympischen Sommerspielen teilgenommen hat.

Den weitesten Wurf mit einem 800 g Speer, mit dem Modell, welches bis zum 31.12.1985 wettkampfmäßig eingesetzt wurde, erzielte Axel Jelten *1940-M36 vom TSV Schwaben Augsburg 1847 e.V.. Am 13. Juni 1976, in Fürth/Bayern, warf er diesen 800 g Speer 78,94 m weit. Diese Weite wurde bisher von keinem weiteren schwäbischen Athleten mehr erzielt.

Anmerkung:
Ab 1986 wurde ein neues Modell des 800 g Speeres eingeführt, bei welchem der Speerschwerpunkt weiter nach vorne verlagert wurde und daher nicht mehr so weit fliegt. Den Schwäbischen Rekord mit dem neuen 800 g Modell hat Gerd Seitz *1965-M24, vom VfL Buchloe 1900 e.V., Leichtathletik-Kreis Allgäu, mit 70,64 m, die er am 26. Juli 1989 in Ingolstadt a.d.Donau /Bayern, erzielt hat.

Die LG Donau-Ries, Kreis Nordschwaben, ruft erstmals die Sportler und Sportlerinnen im Kreis dazu auf, sich am "Jedermannlauf" zubeteiligen. Die Organisatoren wollen nun jedes Jahr diese Laufserie als Breitensport-Veranstaltung anbieten.


1977 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Erste Europameisterin im Leichtathletik-Bezirk Schwaben
-- Die Bezirksbestenliste erscheint in Buchform
-- Die Erste Kreisbestenliste erscheint in gedruckter Heftform, DIN A6
-- Der TSV Zusmarshausen bietet erstmals einen Slivester Straßenlauf an, der in der Nähe der Autobahnausfahrt gestartet wird.
-- "Trimm-Trab ins Grüne".
-- Der Augsburger Lauftreff wird gegründet.
-- Der Via-Claudia-Augusta Marathonlauf wird ins Leben gerufen.

Stand: 09. April 2015


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Der 20. ordentliche Leichtathletik-Bezirkstag wird am 05. Februar 1977 nach Augsburg, in das "Vereinsheim der Turn- und Sportgemeinschaft Augsburg 1885 e.V.", einberufen. Bei den Neuwahlen der Bezirksvorstandschaft gab es keine größeren Veränderungen. Martin Mayr, vom TSV Gersthofen 1909 e.V. bleibt für eine weitere Wahlperiode an der Spitze und führt die Schwäbische Leichtathletik in die kommenden Wettkampfjahre.

Seit dem 21. August 1977 gibt es die erste Leichtathletik-Europameisterin in der Juniorinnenklasse im Leichtathletik-Bezirk Schwaben, Kreis Augsburg. Claudia Steger *1959-W18 vom TSV Göggingen 1875 e.V., als Mitglied in der 4x400 m Nationalstaffel des Deutschen-Teams. Diese Staffel lief in Donez (Ukraine) 3:32.8 Minuten und belegte im Endlauf den Ersten Platz und wurde Europameister.

Das Leichtathletik-Zentrum (LAZ) Kreis Neuburg a.d.Donau / Schrobenhausen wird gegründet. Dies bedeutet, daß sich die Leichtathletik-Abteilungen der Mitgliedsvereine (TSV 1862 e.V. Neuburg a.d.Donau, FC Ehekirchen, TSV Burgberg, SV Karlshuld, FC Rennertshofen und der SSV Schrobenhausen) ab dem 01. Januar 1978 sportlich vom Leichtathletik-Bezirk Oberbayern in den Leichtathletik-Bezirk Schwaben abwanderten und vom Leichthletik-Kreis Nordschwaben betreut werden.

Anmerkung:
Der TSV 1862 e.V. Neuburg a.d.Donau gehört schon seit dem Jahre 1955 bereits zum Leichtathletik-Bezirk Schwaben und ist seit dieser Zeit mit seiner Leichtathletik-Abteilung fester Bestandteil im Leichtathletik-Kreis Nordschwaben.

Seit dem Jahre 1977 erscheint die Bestenliste des Leichtathletik-Bezirkes Schwaben in Buchform mit gelben Umschlag. Im Laufe der Zeit wurde diese in der Aufmachung laufend verbessert und hat sich so zu einem begehrten Nachschlagewerk entwickelt.

Anmerkung:
Eine erstmalige Ausgabe der Schwäbischen Leichtathletik-Bezirksbestenliste in Buchform gab es bereits einmal im Jahre 1968.

Der Leichtathletik Kreis Augsburg, unter Führung vom Kreisvorsitzenden Heinrich Lange, FC Haunstetten 1950 e.V., läßt erstmals die erzielten Bestleistungen in gedruckter Heftform, DIN A 6, herstellen. Dieses handliche Format der Bestenliste wurde dann bis zur letzten Ausgabe, im Jahre 1987, verwendet.

Der TSV Zusmarshausen ladet erstmals die Straßenläuer und -läuferinnen zum Silvesterlauf nach Zusmarshausen ein. Als kleine Konkurrenz zum Gersthofer Silvesterlauf.

Der Deutsche Sportbund, der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) in Zusammenwirken mit der AOK, als Förderer - gründen die Laufaktion für Jedermann "Trimm-Trab ins Grüne". Alle Teilnehmern, welche sich an dieser Laufveranstaltung beteiligen, erhalten im Ziel einen "Trimm-Taler". Diese Veranstaltung soll nun jedes Jahr im Frühjahr durchgeführt werden.

Der Augsburger Sportamtsleiter - Josef SEEBALD - gründet den Augsburgerr Lauftreff. Auf der Sportanlage Süd treffen sich die Interessierten jeden Samstag und Sonntag und werden unter Anleitung für den Ausdauersport vorbereitet. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die DJK Göggingen veranstaltet erstmals einen Marathon Straßenlauf unter der Bezeichnung "Via-Claudia-Augusta Marathon" mit Start und Ziel im Gögginger Stadion. Die restlichen Kilometer werden auf befestigten Straßen und Wegen durchlaufen. Es gibt eine Männer- und Frauenwertung. Die 42,195 km sind die erste amtlich vermessene Marathonstrecke im Leichtathletik Bezirk Schwaben.
Anmerkung: Der 10. und somit letzte Via-Claudia Augusta Marathonstraßenlauf wurde am 04. Mai 1986 von der DJK Göggingen ausgerichtet. Diesen letzten Marathon gewann Hans-Dieter Baumgart vom FC Haunstetten.


1978 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Frauen Leichtathletik-Länderkampf Deutschland : Rumänien
-- Frauen Ländervergleich - Bayern : Baden Württemberg
-- Die Turngemeinde Viktoria Augsburg ladet die Ausdauersportler zur Winterlaufserie ein.

Stand: 14. September 2014


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Am 24. Juni 1978 messen sich die Frauen-Nationalmannschaften der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND mit der aus RUMÄNIEN in einem Leichtathletik-Länderkampf im Augsburger Rosenaustadion. Das Endergebnis: BRD 87 und RUM 70 Punkte.
In der deutschen Mannschaft ging aus dem Leichtathletik Bezirk Schwaben auch - Cornelia SULEK - von der LG Lech-Ammersee - an den Start.
Im 1,000 kg Diskuswerfen belegte sie mit - 52,82 m - den 4. Platz. Es siegte die Rumänin mit - 62,18 m

In den Länderkampf war auch ein Frauenvergleichskampf zwischen Bayern und Baden-Württemberg eingegliedert.
So starteten in jeder Einzeldisziplin immer 8 Athletinnen. Davon wurden 4 für den Frauenländerkampf und 4 für den Verbände-Vergleichskskampf gewertet. Im 4x100 m Staffellauf gingen nur 4 Staffeln an an start.

Hier die Teilnehmerinnen aus dem Leichtathletik Bezirk Schwaben, die im Bayern-Team starteten:
- Marianne (Mary) WAGNER - TSV 1847 Schwaben Augsburg - über die 400 m und in der 4x100 m Staffel
- Ute GROßELFINGER - TSV Göggingen - über die 100 m und in der 4x100 m Staffel
- Gusti HÖß - TSV 1847 Schwaben Augsburg im 600 g Speerwerfen
- Kordula REICHARD - TSV 1847 Schwaben Augsburg - im 4,000 kg Kugelstoßen
- Gabriele (Gaby) SCHLECHT - TSV Göggingen - im Hochsprung

Anmerkung: Vom Verbändevergleich Bayern : Baden-Württemberg sind im BLV-Archiv keine Ergebnisse vorhanden.

Die Turngemeinde Viktoria Augsburg von 1897 e.V. bietet erstmals in der wettkampfarmen Zeit - in den Monaten November-Dezember - für die Ausdauersportler eine "Winterlaufserie", die aus 4 Läufen besteht und in den "Westlichenwäldern" bei Augsburg zur Austragung kommen, an. Die Laufstrecken, die auf Wanderwegen durchgeführt werden, umfassen Entfernungen von 2,2 km bis 9,9 km.


1979 -
Die Schwäbische Leichtathletik-Chronik

-- Der Leichtathletik Kreis Augsburg wird umbenannt
-- Erster Leichtathletik-Junioren-Europameister im Leichtathletik-Bezirk Schwaben
-- LG Neusäß-Schwaben Augsburg

Stand: 14. September 2014


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Während des ordentlichen Leichtathletik-Kreistages des Leichtathletik-Kreises Augsburg, am 24. November 1979 in Augsburg, im Stadtteil Haunstetten, in der "Stadion-Gaststätte, beschlossen die Delegierten der Vereine des Kreises, daß ab dem 01. Januar 1980 der bisherige Leichtathletik-Kreis Augsburg aus kommunalpolitischen Gründen zukünftig unter der neuen Bezeichnung:

"Leichtathletik-Kreis Augsburg/Mittelschwaben"

auftreten wird. Diese Umbenennung wurde auch über die Vorstandschaft des Leichtathletik-Bezirkes Schwaben an den Leichtathletik-Dachverband (BLV), mit Sitz in München, mitgeteilt.

Klaus Peter Nabein *1960-M19 vom TSV Göggingen 1875 e.V., holte sich am 19. August 1979 in Bydgoczz /Polen, bei den Leichtathletik-Europameisterschaften den Junioren (U20) über die 800 m auf der Bahn in der Zeit von 1:48.2 Minuten den begehrten Meisterschaftstitel in den Leichtathletik-Bezirk Schwaben, Kreis Augsburg.

Zum 21. ordentlichen Schwäbischen Leichtathletik-Bezirkstag wurden die schwäbischen Leichtathletik-Vereine nach Augsburg eingeladen. Die Delegierten aus 32 Vereinen trafen sich am 01. Dezember 1979 in der "Vereinsgaststätte der Turn- und Sportgemeinschaft Augsurg 1885 e.V.". Die anstehenden Neuwahlen der Leichtathletik-Bezirksvorstandschaft brachten keine Veränderungen und Martin Mayr vom TSV Gersthofen 1909 e.V. wird für weitere drei Jahre diesem Team vorstehen.

Seit diesem Bezirkstag erhalten die Schwäbischen Bezirksmeisterinnen und Bezirksmeister zusätzlich zur Urkunde noch den gestickten Meisterschaftswimpel als Aufnäher. Im Jahre 2001 wird dieser Siegerwimpel letztmalig vergeben.

Mit Ende des Wettkampfjahres 1979 haben sich die beiden Leichtathletik Abteilungen - TSV Neusäß 1933 e.V. - und der - TSV 1847 Schwaben Augsburg - entschlossen, eine Startgemeinschaft zu bilden.
So werden sie mit ihren Leichtathleten und Leichtathletinnen ab 01.10.1980 als - LG Neusäß-Schwaben Augsburg - gemeinsam an den Start gehen.


1960 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- 10. ordentlicher BLV-Verbandstag beschließt eine neue Satzung
-- XVII. Olympische Sommerspiele in Rom, Italien

Stand: 14. September 2014


Im Mittelpunkt des 10. ordentlichen BLV-Verbandstages am 07. Februar im Münchner Mathäserbräu stand die Beschlußfassung über eine neue Satzung für den Bereich des BLV, die für die künftige Verbandsarbeit von besonderer Bedeutung sein sollte. Der bisherigen Vorstandschaft wurde von den Delegierten das volle Vertrauen durch Wiederwahl bestätigt. Für den nicht mehr kandidierenden Wolfgang Kühnemann wurde Annemarie Schlosser, vom TSV 1847 Schwaben Augsburg, zur neuen Statistikwartin gewählt.

Der Höhepunkt für die BLV-Athletinnen und Athleten waren die XVII. Olympischen Sommerspiele, die in der Zeit vom 31. August mit 10. September, in Rom /ITA zur Austragung kamen. Aus dem Einzugsgebiet des BLV nahmen folgende Aktive teil: Xaver Höger vom TV Grönenbach, Dieter Urbach, Almut Brömmel, Zenta Kopp (Gastl), Erika Strößenreuther, alle vom TSV München von 1860 e.V., Anni Biechl vom Post-SV München und Brunhilde Hendrix vom 1. FC Nürnberg.

Bei Deutschen Meisterschaften konnten unsere Sportler mit 4 und die Sportlerinnen mit 6 Titeln nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Auch die DLV-Länderkampfeinsätze hielten sich mit 21 Berufungen - Männer 13 und die Frauen 8 - in Grenzen.

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1961 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- DLV Junioren-Länderkampf in Nürnberg

Stand: 14. September 2014


Bei der Vorstandssitzung des BLV in München - in diesem Jahr stand ja kein Wahlverbandstag an - wurde Otto Ortner, vom TSV München von 1860 e.V., zum Lehrwart und Helmut Gruner, vom Hypo-Club München, zum Pressewart, berufen.

Als nicht gerade ermutigend bezeichnete Kampfrichterwart Ludwig Jall *12.01.1904, Post-SV München, die Bilanz der abgelaufenen Leichtathletik-Wettkampfsaison. Zu deutschen Titeln kamen lediglich drei männliche Athleten und eine weibliche Athletin. Erfreulicher dagegen die Erfolge bei den Süddeutschen Meisterschaften - Männer 12 und Frauen 6 Titel. Zu den DLV-Länderkämpfen wurden aus dem Bereich des BLV 11 Aktive mit 24 Einsätzen und drei Frauen mit 5 Starts, berufen.

Der BLV wurde mit der Ausrichtung des DLV Junioren-Länderkampfes - Deutschland gegen in Nürnberg - beauftragt.

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1962 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- 11. ordentlicher BLV-Verbandstag mit Neuwahlen
-- Ludwig Jall *12.01.1904 vom Post-SV München wird 1. Vorsitzender des BLV
-- Emmeram Obermair, der bisherige 1. Vorsitzende, wird zum Ehrenvorsitzenden des BLV ernannt
-- VII. Leichtathletik-Europameisterschaften in Belgrad, Jugoslawien - 6 Bayern am Start
-- Leichtathletik-Vergleichskampf Bayern gegen das Schweizer B-Team in Genf

Stand: 14. September 2014


Beim 11. ordentlichen BLV-Verbandstag, am 04. Februar in München im Haus des Sports, gab es die erwartete Wachablösung in der Vorstandschaft. Nur Kassenwart Josef Finster, Sportwart Otto Ortner, Schriftführer Ferdl Hindelang, Pressewart Helmut Gruner, Rechtswart Robert Straßner und Statistikwartin Annemarie Schlosser wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zum 1. Vorsitzenden wählten die Vereinsdelegierten Ludwig Jall *12.01.1904, Post-SV München. Folgende neue Funktionsträger wurden in die neue Vorstandschaft gewählt: Max Beller, 1. FC 05 Schweinfurt, als 2. Vorsitzender, Siegmund Köster, ASV Cham, zum Frauenwart, Heinz Lutter, Post-SV München, wird Lehrwart, Rolf Braun, SV Neubeuren, ist jetzt Jugendwart und Hans Axmann, SV Schwaig, arbeitet künftig als Kampfrichterobmann. Der nicht mehr kandidierende bisherige 1. Vorsitzende, Emmeram Obermair, wurde zum ersten Ehrenvorsitzenden des BLV ernannt. Einige Tage nach dem Verbandstag, am 14. Februar, wurde Fritz Oertl, der bis dahin der Jugend vorstand, in Rosenheim zu Grabe getragen.

Das Wettkampfjahr war von den VII. Leichtathletik-Europameisterschaften, die vom 12. bis 16. September in Belgrad /Jugoslawien ausgetragen wurden, geprägt. Der BLV konnte zu dieser Meisterschaft folgende Aktive zur Teilnahme entsenden: Herbert Hopf, TG Würzburg von 1848 e.V., Herbert Stürmer, SV Siemens Nürnberg, Dieter Urbach, Martha Pensberger, Erich Strößenreuther alle vom TSV München von 1860 e.V. und Johanna Gaiser vom TSV München-Ost.

Die Erfolge bei den Deutschen - 4 - und Süddeutschen Meisterschaftern 9 Titel waren weiterhin rückläufig. Die 20 Berufungen von bayerischen Athleten zu DLV-Länderkämpfen paßten sich diesem Trent an.

Erwähnenswert noch der Vergleichskampf einer bayerischen Auswahl gegen die Schweiz B in Genf, der mit 97 : 74 Punkten vom BLV-Team souverän gewonnen wurde.

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1963 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- DLV-Verbandstag in München
-- Gründung des Vereins "Freunde der Leichtathletik e.V."
-- Goldene DLV Ehrenringe für bayerische Leichtathletik Funktionäre
-- Deutsche Leichtathletik-Einzelmeisterschaft der Aktiven in Bayern - im Augsburger Rosenaustadion
-- Erster offizieller Volkslauf in Bayern

Stand: 14. September 2014


Am 16. Februar richtete der BLV in München den Verbandstag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes aus.

Während des ordentlichen DLV Verbandstages, der am 16.02. in München, im "Saal der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank" durchgeführt wurde, wurde zur Unterstützung der Ziele des DLV der Verein "Freunde der Leichtathletik e.V." gegründet. Erster Vorsitzender wurde der Bundestagsabgeordnete Eisenmann aus Itzehohe.

Anläßlich der Tagung des DLV Verbandsrates im Augsburger Palasthotel "Drei Mohren" überreichte der erste Vorsitzende des DLV, Dr. Max Danz an die Bayern Dr. Karl Ritter von Halt und Emmeram Obermair wegen besonderer Verdienste um die deutsche Leichtathletik die goldenen Ehrenringe des DLV. Der Ehrenpräsident des NOK und Ehrenvorsitzende des DLV von Halt dankte in bewegten Worten für die Ehrungen.

Bereits zum dritten Mal nach dem II. Weltkrieg wurden Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften nach Bayern vergeben. Wie 1953 war das Augsburger Rosenaustadion die Austragungsstätte. Vom 09. mit 11. August kämpften die Aktiven um die begehrten Titel.

Bei Deutschen Meisterschaften holten sich die bayerischen Athletinnen und Athleten sieben Titel und bei den Säddeutschen elf

Der 13. Oktober hat für den BLV eine ganz besondere Bedeutung. An diesem Tag wurde der erste offizielle Volkslauf in Deutschland, nämlich in Bobingen - 15 km südlich von Augsburg, vom TSV Bobingen 1920 e.V., ausgerichtet.

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1964 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- Franz-Miller-Gedächnis Kampfrichterwanderpreis wird vom BLV gestiftet.
-- Neue Leichtathletik- Punktetabelle kommt
-- 12. ordentlicher BLV-Verbandstag mit Neuwahlen
-- XVII. Olympische Sommerspiele in Tokio - Japan
-- Die Leichtathlketik-Bestenliste des BLV erschien erstmals als Jahrbuch

Stand: 14. September 2014


Der BLV hat als Ehrung den "Franz-Miller-Gedächtnis Kampfrichterwanderpreis" eingeführt. Mit diesem Wanderpreis soll dann jeweils im Wechsel ein verdienter Leichtathletik Kampfrichter geehrt werden. Jedes Jahr hat ein anderer der 7 Leichtathletik Bezirke das Vorschlagsrecht, so dass innerhalb von 7 Jahren dann jeder Bezirk für einen verdienten Kampfrichter einmal diese Ehrung bekommen wird.
Erster Kampfrichter, der mit diesem Wanderpreis geehrt wurde, war 1964 Hans Binder vom 1. FC Nürnberg /Mittelfranken.

Die Leichtathletik-Punktetabelle aus dem Jahre 1952 wird von A. Jörbeck mit Benutzung der Arbeiten des österreichischen Dr. Karl Ulbrich neu gestaltet und geht unter der Bezeichnung "Belgrader Punktetabelle" in die Chronik ein. Diese Tabelle hat im Grundsatz - mit wenigen Änderungen - auch noch im Jahre 2008 Bestand.

Am 15. Februar wurde im Vereinsheim des Hypo Club München der 12. ordentliche BLV-Verbandstag abgehalten. Er brachte nur auf zwei Positionen Veränderungen in der Vorstandschaft. Neuer Lehrwart wurde Helmut Gruner, Hypo Club München und Harry Keukenschryver, Post-SV München übernahm das Pressewesen. In das neugeschaffene Amt - Schule und Verein - wählten die Delegierten Dr. Josef Fischer vom TV Haßfurt. Alle anderen bisherigen Funktionäre in der BLV-Vorstandschaft wurden in ihren Ehrenämtern bestätigt.

Bei den XVIII. Olympischen Sommerspielen, die vom 14. mit 21. Oktober in Tokio /JAP durchgeführt wurden, war der BLV nur mit zwei Athletinnen, die dem TSV München von 1860 angehörten, vertreten. Martha Pensberger kam in der 4x100 m Staffel zum Einsatz, die mit 44.7 Sekunden im Endlauf den 5. Platz belegte, während Zenta Kopp (Gastl) wegen Verletzung über die 80 m Hürden nicht antreten konnte.

Die Erfolge bei Deutschen mit 11 und den Süddeutschen mit 10 Meistertiteln konnten einigermaßen befriedigen.

Die bisherige Bestenliste des BLV wurde aufgewertet und erschien nun erstmals als Jahrbuch der Bayerischen Leichtathletik. Den Berichten der Vorstandsmitglieder ist zu entnehmen, daß es sowohl im organisatorischen als auch im sportlichen Bereich wieder aufwärts ging.

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1965 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- Länderkampf in Augsburg - Deutschland : USA
-- Deutsche Mehrkampfmeisterschaft in Augsburg
-- Der Europäische Leichtathletik-Vorstand - IAAF - tagt in München
-- Jahresversammlung der süddeutschen Leichtathletik-Verbände im bayerischen Schongau

Stand: 14. September 2014


Zwanzig Jahre nach der Stunde Null. Unter dieses Motto stellte der BLV-Pressewart Harry Keukenschryver, Post-SV München, seinen Bericht im Jahrbuch der Bayerischen Leichtathletik über ein nicht begangenes Jubiläum, während der Vorsitzende des BLV, Ludwig Jall *12.01.1904 vom Post-SV München das Jahr zwischen den Olympischen Sommerspielen von Tokio /JAP - 1964 - und den Leichtathletik-Europameisterschaften in Budapest /HUN - 1966 - als fast turbulent bezeichnete.

Ein Großereignis war sicherlich der Länderkampf im Augsburger Rosenaustadion wo sich die Männer- und Frauenteams - Deutschlands und den Vereinigten Staaten von Nordamerika (USA) einen spannenden Wettkampf lieferten.

Ein weiterer Höhepunkt waren die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften auf der Sportanlage Süd in Augsburg.

Der Aufwärtstend an Erfolgen bei Deutschen Meisterschaften - 14 - konnte fortgesetzt werden, nicht aber bei den Süddeutschen Titelkämpfen, die nur 9 erste Plätze einbrachten.

Als besonderes Ereignis ist noch die Tagung des Europäischen Leichtathletik-Verbandes - IAAF - zu erwähnen, der am 08. und 09. Mai in München tagte. Auch bei der Jahresversammlung der süddeutschen Leichtathletik-Verbände im bayerischen Schongau wurden richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft dieser Organisationen getroffen.

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1966 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- München wird mit der Ausrichtung der XX. Olympischen Sommerspiele im Jahre 1972 beauftragt
-- 13. ordentlicher BLV-Verbandstag mit Neuwahlen
-- VIII. Leichtathletik-Europameisterschaften in Budapest /Ungarn
-- Die I. Europäischen Leichtathletik-Hallenspiele in Dortmund /Deutschland
-- Otto Knarr - erster bayerischer Junioren-Europameister
-- Emmeram Obermair, der BLV-Ehrenvorsitzende, ist verstorben

Stand: 14. September 2014


Ein entscheidendes und ereignisreiches Jahr für den BLV. Am 26. April wurde die Landshauptstadt München in Rom /ITA durch das IOC mit der Ausrichtung der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 mit großer Mehrheit durch die stimmberechtigten Delegierten beauftragt.

Beim 13. ordentlichen BLV-Verbandstag am 05. Februar in den Räumen der Sportschule Grünwald löste Hans Badhorn, SpVgg Weiden, Siegmund Köster, ASV Cham als Frauenwart ab. Das Statistikwesen übergab Annemarie Schlosser, TSV 1847 Schwaben Augsburg an Dieter Bamberger, Coburger Turnerschaft von 1861 e.V.. Nach zehnjähriger Unterbrechung gehörte mit Hannelore Wohlrab vom 1. FC Nürnberg, wieder eine Mädelwartin dem Vorstand an. Otto Hosse vom TSV Bobingen 1920 e.V. wurde zum ersten Volkslaufwart des BLV in den Vorstand gewählt.

Bei den VIII. Leichtathletik-Europameisterschaften vom 30. August mit 04. September in Budapest /HUN kamen Ingomar Sieghart, Hans Gerlach, Inge Schell - alle vom TSV München von 1860 e.V. sowie Josef Schwarz, Post-SV München, zum Einsatz.

An den 1. Europäischen Leichtathletik-Hallenspielen am 27. März in Dortmund /GER gingen Inge Schell, Ingomar Sieghart, TSV München von 1860 e.V., Klaus Prenner DJK Würzburg und Harry Händl vom MTV 1881 Ingolstadt e.V. als bayerische Teilnehmer an den Start.

Bayerische Athleten wurden auch zu den I. Europäischen Juniorenspielen, die am 24. und 25. September in Odessa /UdSSR ausgetragen wurden, berufen. Hartmut Menzel TSV München von 1860 e.V. in der 4x100 m Staffel und Heinfried Engel SV Siemens Nürnberg als Stabhochspringer errangen jeweils die Silbermedaille, während Otto Knarr DJK Würzburg über die 1500 m Hindernis in 4:09.7 Minuten die Goldmedaille gewann.

Von den Leichtathleten des BLV konnten bei den Deutschen Meisterschaften - 11 - und bei den Süddeutschen - 7 Titel gewonnen werden. Mit dieser Sammlung blieben sie hinter dem Ergebnis des Vorjahres.

Mit dem Ableben des langjährigen 1. Vorsitzenden des BLV, Emmeram Obermair *10.07.1896 - †10.07.1966 vom Hypo-Club München sowie des Olympiateilnehmers im Jahre 1912, Sportpädagogen und ehemaligen Reichstrainers, Josef Waitzer *01.05.1884 - †1966 vom TSV München von 1860 e.V. verlor der Verband zwei anerkannte Persönlichkeiten.

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1967 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- Talentsuche und Talentförderung - ein neuer Aufgabenbereich wird erschlossen
-- Die II. Europäischen Leichtathletik-Hallenspiele in Prag /CSSR
-- Junioren-Länderkampf - Deutschland : Frankreich in Augsburg
-- Deutsche Jugend-Mehrkampfmeisterschaft in Augsburg
-- Der erste Volkslauf zum Jahresende in Deutschland

Stand: 14. September 2014


Nach den Worten des Vorsitzenden Ludwig Jall *12.01.1904, vom Post-SV München, lag wieder ein hartes Jahr hinter dem Verband. Mit der Einführung der Taltensuche und Talentförderung wurde ein besonderer Schwerpunkt gesetzt. Der BLV beauftragte mit Manfred Raab, TSV München von 1860 e.V., einen neuen und für dieses Aufgabe besonders geeigneten Mitarbeiter. Um eine erfolgreiche Spitze zu erreichen, muß naturgemäß eine gesunde Breite vorhanden sein. Durch das Mehrkampfabzeichen soll dieses Vorhaben noch intensiver gefördert werden.

Zu den sportlichen Hühepunkten der Saison gehörten die II. Europäischen Leichtathletik-Hallenspiele vom 11. und 12. März in Prag /CSSR sowie der Junioren-Länderkampf am 12. und 13. August gegen Frankreich im Augsburger Rosenaustadion.

Der DLV beauftragte den bayerischen Verband mit der Ausrichtung der Deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaft, die vom 30. September mit 01. Oktober, in Augsburg durchgeführt wurden. Dazu kamen noch die Vergleichskämpfe von Jugend-Mannschaften des BLV gegen Hessen und Württemberg in den Einzelwettbewerben sowie der Mehrkampfvergleich gegen Württemberg.

An den Erfolgen bei Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften - 14 - und Süddeutschen - 9 - änderte sich gegenüber dem Wettkampfjahr 1966 nicht viel.

Der TSV 1909 Gersthofen e.V. im Landessportverband Bayern, Bezirk Schwaben, Kreis Augsburg-Land, hatte am 31.12.1967 zum "Ersten Silvesterlauf" - im Rahmen eines Volkslaufes - die Läuferinnen und Läufer nach Gersthofen eingeladen. Bei der Premiere mußte sich Hans Munzinger aus Burgau mit einer Siegprämie von 3,00 DM zufrieden geben. Die schnellste Frau ging leer aus. Diese Veranstaltung, am letzten Tag des Jahres, soll nun jedes Jahr unter der Bezeichnung "Gersthofer Silvesterlauf" zur Austragung kommen.

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1968 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- 14. ordentlicher BLV-Verbandstag mit Neuwahlen
-- Die XIX. Olympischen Sommerspiele in Mexico City /Mexico
-- Die III. Europäischen Leichtathletik-Hallenspiele in Madrid /Spanien
-- Zwei DLV-Länderkämpfe auf bayerischem Boden
-- Der Leichtathletik Bezirk Oberpfalz trauert um seinen langjährigen Vorsitzenden

Stand: 14. September 2014


Anläßlich des 14. ordentlichen BLV-Verbandstages, der in München durchgeführt wurde, gab es in der Vorstandschaft einige Umbesetzungen, da die bisherigen Amtsinhaber entweder nicht mehr kandidierten oder andere Posten übernahmen. So wählten die Vereinsdelegierten Hans Axmann, SV Schwaig, zum 2. Vorsitzenden, Helmut Gruner, Hypo-Club München zum Kassenwart, Manfred Raab, TSV München von 1860 e.V., zum Lehrwart, Leonhard Rauscher, TSV Jahnnis Nürnberg zum Schülerwart und Werner Kart, Post-SV München, zum Statistikwart.

Das Jahr stand ganz im Zeichen der XIX. Olympischen Sommerspiele, die vom 13. mit 20. Oktober in Mexico City /MEX zur Austragung kamen. Der BLV stellte mit Gerhard Wucherer vom TSV München-Ost, Inge Schell, Ingomar Sieghart, Manfred Jellinghaus, Rainer Schubert - alle vom TSV München von 1860 e.V. und Klaus Wolfermann vom SV Gendorf ein verhältnismßig starkes Team, das neben sehr guten Leistungen auch zu beachtlichen Plazierungen kam.

An den III. Europäischen Leichtathletik-Hallenspielen, die am 09. und 10. März in Madrid /ESP durchgeführt wurden, nahmen folgende bayerische Aktive teil: Inge Schell, Gerhard Wucherer, Martin Jellinghaus alle vom TSV München von 1860 e.V. und Peter Bernreuther von der DJK Würzburg.

Besonders eindrucksvoll die Erfolge unserer Athletinnen und Athleten bei Deutschen Meisterschaften mit 21 Titeln. Weniger erfreulich dagegen die Zahl der Siege bei den Süddeutschen mit fünf.

Der BLV wurde damit beauftragt, zwei DLV-Länderkämpfe auszurichten. Das Frauenteam siegte am 21. Juli in Geretsried mit 66 Punkten vor Frankreich, welches 51 Punkte erzielte. Die DLV-Junioren hatten am 23. Juni in Schweinfurt mit 110 Punkten gegen das Team aus Italien, 89 Punkte, gewonnen. Mit acht Vergleichskämpfen hatte der BLV ein sehr volles Wettkampfprogramm.

Der Leichtathletik Bezirk Oberpfalz verlor mit dem Ableben von Sepp Simon, 1. FC Schwandorf, nicht nur seinen langjährigen Vorsitzenden, sondern auch einen bewährten Sportsmann in verhältnismäßig noch jungen Jahren.

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1969 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- Die IX. Leichtathletik Europameisterschaften in Athen /Griechenland
-- Die IV. Europäischen Leichtathletik-Hallenspiele in Belgrad /Jugoslawien
-- Erdteilvergleichskampf - Amerika gegen Europa
-- DLV-Länderkampf gegen die USA im Augsburger Rosenaustadion
-- "Jugend trainiert für Olympia (JTFO)" wird eingeführt.
-- Der DLV-Verbandstag in Bayern

Stand: 14. September 2014


Ein Verband im Umbruch. So lautete die Überschrift zum Bericht des Vorsitzenden Ludwig Jall *12.01.1904 im Jahrbuch der Bayerischen Leichtathletik. Man wollte nicht nur auf die absolvierte Wettkampfsaison zurückblicken, sondern auch von einer Epoche Abschied nehmen, deren veraltete Ausrichtung nun neuen Ideen weichen sollte. "Der BLV wird bereits in absehbarer Zeit eine andere und entsprechende Organisationsform finden müssen, um den gestiegenen Ansprüchen sowohl in sportlicher als auch verwaltungsmäßiger Hinsicht gerecht zu werden", hieß es.

Bei der Tagung des Verbandsrates, des höchstengremiums nach dem Verbandstag, gab es mit Gertrud Wieser vom TSV Bad Reichenhall als Mädelwartin und Herwig Leiter vom TSV Bobingen 1920 e.V. als Obmann für den Volkslauf, einen Wechsel im Vorstand des BLV.

Geprägt wurde die Wettkampfsaison von den Ereignissen anläßlich der IX. Leichtathletik-Europameisterschaften die vom 16. mit 19. September in Athen /GRI zur Austragung kamen. Da der von der Deutschen Demokratischen Republik - DDR - in die Bundesrepublik Deutschland gewechselte Jürgen May bei diesen Titelkämpfen nicht für den DLV starten durfte, entschlossen sich die DLV-Athletinnen und -Athleten in einer Abstimmung mit 29:27, nicht an den Einzeldisziplinen dieser Meisterschaft teilzunehmen. Lediglich an den zwei Staffelwettbewerben - über die 4x100 m kamen Gerhard Wucherer und Volker Stöckel im DLV-Team im Endlauf in 39.6 Sekunden auf Platz 6 und über die 4x400 m mit Martin Jellinghausen im Endlauf als 3. in 3:03.1 Minuten zum Einsatz. Die drei eingesetzten bayerischen Staffelläufer waren Vereinsmitglieder beim TSV München von 1860 e.V..

Bei den IV. und letzten Europäischen Leichtathletik-Hallenspielen am 08. und 09. März in Belgrad /JUG starteten neben Gerhard Wucherer auch Peter Bernreuther und Anton Adam, beide DJK Würzburg, der mit der 3x1000 m Staffel eine Goldmedaille gewann.

Für den Erdteilvergleich in der Leichtathletik - Amerika gegen Europa am 30./31. Juli in Stuttgart - wurden Gerhard Wucherer und Rainer Schubert, beide vom TSV München von 1860 e.V. in die Europaauswahl berufen.

Der Leichtathletik-Länderkampf am 05. und 06. August - Deutschland : USA - wurde vom BLV im Augsburger Rosenaustadion im Auftrag des DLV ausgerichtet. Der Leichtathletik Bezirk Schwaben hatte den Großteil an Leichtathletik Kampfrichtern, unter der Leitung des Bezirkskampfrichterobmannes, Willi Baur aus Stadtbergen, gestellt.

Am 30. März wurden die Verbandsdelegierten nach München zum ordentlichen DLV-Verbandstag eingeladen, für dessen Abwicklung der BLV verantwortlich war.

Im Vorfeld der XX. Olympischen Sommerspiele - 1972 in München - kommte es 1969 zur Gründung "Jugend trainiert für Olympia" (JTFO). Zunächst in den Disziplinen der Leichtathletik und im Schwimmen. An diesem Wettbewerb nehmen die Schulen aus ganz Deutschland teil. Der Endkampf wird in Berlin ausgerichtet.
Bericht im La. Nr. 22 vom 28. Mai 2014 auf Seite 11.

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1970 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- 15. ordentlicher BLV-Verbandstag in Nürnberg
-- Die I. Junioren Leichtathletik-Europameisterschaften in Paris /Frankreich
-- Die I. Leichtathletik-Europahallenmeisterschaften in Wien /Õsterreich
-- Europa-Cup in Stockholm /Schweden
-- Der BLV trauert um seinen langjährigen Sportwart, Otto Ortner

Stand: 14. September 2014


Mit dem 15. ordentlichen BLV-Verbandstag, in den Clubräumen des 1. FC Nürnberg am 08. März, begann eine neue Epoche beim BLV. Der Geschäftsstelle steht seit Jahresanfang mit Egon Kloppmann, vorher Bezirksvorsitzender in Oberfranken, erstmals ein hauptamtlicher Geschäftsführer vor. Bei den anstehenden Neuwahlen gab es auf einigen Posten Wachablösungen. Die Vereinsdelegierten wählten folgende ehrenamtliche Mitarbeiter in die Vorstandschaft: Dr. Jürgen Holzheu vom USC München wird 2. Vorsitzender, Harry Keukenschryver vom Post-SV München wird Sportwart, Hans Hermann Baganz von der TS Jahn München als Frauenwart, Walter Dörfler vom VfB Forchheim wird Kampfrichterobmann, Lutz D. Nebenthal aus Augsburg macht das Pressewesen, Dr. Dieter Hummel MTV München von 1879 e.V. wird Rechtswart dazu als Beisitzer Hans Axmann vom SV Schwaig, Josef Finster vom Hypo-Club München, Arthur Mayer TSV 1863 Schongau. Erstmals werden auch Vertreter der Aktiven in die Vorstandschaft gewählt: Jan Weimar TSV München von 1860 e.V. für die Männer und Maria Huber TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V. für die Frauen. Harry Keukenschryver, als Sportwart, beurteilte die abgelaufene Wettkampfsaison in seinem Jahresbericht als sehr erfolgreich.

Vom 11. mit 13. September wurden in Paris /FRA die I. Junioren Leichtathletik-Europameisterschaften durchgeführt. Vom BLV nahmen Ellen Walter vom 1. FC 05 Schweinfurt, Fred Hohmann vom 1. FC Nürnberg und Harald Werner LAC Quelle Fürth, teil. Bei den I. Leichtathletik Europahallenmeisterschaften am 14. und 15. März in Wien /AUT startete nur Horst Haßlinger vom LAC Quelle Fürth. In das DLV-Team für den Europa-Cup, der am 29. und 30. August in Stockholm /SWE zur Austragung kam, berief der DLV folgende bayerische Teilnehmer: Karen Mack, Gerhard Wucherer, Josef Schwarz, Hermann Magerl - alle vom TSV München von 1860 e.V. und Klaus Wolfermann vom SV Gendorf.

Die Leichtathleten des TV 1880 Fürth starteten ab dieser Wettkampfsaison unter dem neuen Vereinsnamen "Leichtathletik-Club Quelle Fürth". Am 01. Juli ging der seit 20 Jahren amtierende Sportwart und bewährte Organisator vieler Länderkämpfe, Meisterschaften und internationaler Veranstaltungen, Otto Ortner vom TSV München von 1860 e.V., still und fast unbemerkt von uns.

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1971 -
Die Bayerische Leichtathletik Chronik

Anmerkungen:
-- Der 16. BLV-Verbandstag wurde als 1. außerordentlicher in Augsburg durchgeführt
-- Der "Ritter-von-Halt-Schild" wurde als neue Ehrungsmöglichkeit des BLV eingeführt
-- Die II. Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften in Sofia /Bulgarien
-- Die X. Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki /Finnland
-- Die 28. Deutschen Junioren-Einzelmeisterschaften in Augsburg
-- Die Länderkämpfe in Geretsried, Ingolstadt und München
-- Das 15. Internationals Hanns-Braun-Sportfest in München

Stand: 14. September 2014


Im Mittelpunkt des 1. außerordentlichen BLV-Verbandstages im Augsburger Rathaus am 06. März stand die Verabschiedung einer neuen, richtungsweisenden Satzung. Die wichtigsten Merkmale dieser Statuten waren ein verkleinertes Vorstandsgremium sowie die Regelung, zu beschließende Aufgaben an weitere ehrenamtliche Mitarbeiter in den verschiedensten Verbandsfachbereichen. Bei den vorgezogenen Neuwahlen wurde der bisherige 1. Vorsitzende Ludwig Jall *12.01.1904, Post-SV München mit großer Mehrheit zum ersten Präsidenten des BLV gewählt. In den Schlüsselpositionen konnte er sich auf die zwei Vizepräsidenten Dr. Jürgen Holzheu vom Universitäts-Sportclub München und Max Beller vom 1. FC 05 Schweinfurt, Helmut Gruner vom Hypo-Club München als Schatzmeister, Harry Keukenschryver vom Post-SV München als Sportwart, Manfred Raab vom TSV München von 1860 e.V. als Lehrwart, Rolf Braun vom SV Neubeuren als Jugendwart und Ferdl Hindelang vom TS Jahn Freising als Schriftwart stützen. Neugebildet wurde der Sportbereich, dem Frauenwart Hans Hermann Baganz vom TS Jahn München, Kampfrichterobmann Walter Dörfler vom VfB Forchheim und Volkslaufwart Herwig Leiter vom TSV Bobingen 1910 e.V. angehörten. Die Jugendleitung, die aus der Jugendwartin Gertrud Wieser vom TSV Bad Reichenhall, dem Schulsportreferent Dr. Josef Fischer vom TV Haßfurt und dem Schülerwart Leonhard Rauscher vom TSV Jannis Nürnberg bestand. Den Fachbereich Õffentlichkeitsarbeit bildeten der Verbandsstatistiker Werner Kart vom Post-SV München, der Rechtswart Dr. Dieter Hummel vom MTV München von 1879 e.V., der Pressewart Jan Eberhard Vaubel vom TSV München von 1860 e.V. sowie die Beisitzern Josef Finster vom Hypo-Club München, Hans Axmann vom SV Schwaig und Arthur Mayer vom TSV 1863 Schongau e.V.. Mit der Verleihung des "Ritter-von-Halt-Schildes" führte der BLV eine neue Ehrungsmöglichkeit ein.

Sportliche Höhepunkte waren die II. Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften am 13. und 14. März in Sofia /BUL und die X. Leichtathletik Europameisterschaften vom 10. mit 15. August in Helsinki /FIN.

Der DLV beauftragte den BLV mit der Ausrichtung folgender Leichtathletik-Veranstaltungen: Die 28. Deutschen Junioren-Meisterschaften am 28. und 29. August im Augsburger Rosenaustadion, den Frauen-Länderkampf am 12. Juni Deutschland 81 Punkte gegen das Team aus Rumänien 53 Punkte in Geretsried, der Länderkampf Deutschland B gegen Belgien am 17. Juli in Ingolstadt - GER 115 P : BEL 95 P sowie der Länderkampf am 11. und 12. September in München - Deutschland gegen die UdSSR - im Zehnkampf der Männer - 67979 : 68087 und im Fünfkampf der Frauen - 24252 : 24334 Punkte.

Ein sehr großer Erfolg war das 15. Internationale Hans-Braun-Sportfest des BLV vom 03. mit 05. September im Münchner Dantestadion mit Teilnehmern aus 48 Nationen.

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1972 -
Anmerkungen:
-- Die XX. Olympischen Sommerspiele in München
-- Der BLV stellt zwei Olympiasieger - Bernd Kannenberg und Klaus Wolfermann
-- 315 ehrenamtliche Mitarbeiter nur in den Leichtathletik-Kampfgerichten

Stand: 14. September 2014


Dieses Wettkampfjahr stand ganz im Zeichen der XX. Olympischen Sommerspiele vom 31. August mit 09. September in München. Günther Zahm vom 1. FC Passau, der Deutsche Jugendmeister von 1972 über die 1500 m, entzündete als Schlußläufer das Olympische Feuer. Der BLV war mit acht Athleten und Athletinnen sehr gut repräsentiert. Bernd Kannenberg vom LAC Quelle Fürth im 50-km Straßengehen in 3:56:11.6 Stunden und Klaus Wolfermann vom SV Gendorf im Speerwurf mit deutschem Rekord von 90,48 m wurden Olympiasieger. Hermann Magerl von der LG Regensburg m Hochsprung mit 2,18 m auf Platz 4, Karen Mack im Fünfkampf mit 4469 Punkten belegte Platz 7 und Rainer Schubert über die 400 m Hürden in 49.65 Sekunden im Endlauf bedeuteten Rang 5. Josef Schwarz im Weitsprung mit 7,63 m und Ingomar Sieghart im Hochsprung - 2,12 m - konnten sich nicht für die Vorkämpfe qualifizieren. die letztgenannen Sportler kamen alle vom TSV München von 1860 e.V.. Gerda Ranz vom TV Erkheim schied im Vorlauf über die 1500 m in 4:18.6 Minuten aus.

Die Bilanz der Titel bei Deutschen Meisterschaften mit 22 und den Süddeutschen mit 13 war für die bayerischen Leichtathleten wiederum sehr erfolgreich.

In den verschiedensten Leichtathletik-Kampfgerichten waren 315 ehrenamtliche qualifizierte Kampfrichter tätig die einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wettkämpfe garantierten. Als Entlohnung gab es freie Unterkunft und Verpflegung sowie täglich 2,00 $ als Taschengeld.

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1973 -
Die Bayerische Chronik

Anmerkungen:
-- Die 2. Bayerischen Hallenmeisterschaften kamen zur Austragung
-- Die II. Leichtathletik-Europameisterschaften der Junioren in Duisburg /Deutschland
-- Die IV. Hallen-Europameisterschaften in Rotterdam /Holland

Stand: 14. September 2014


Die Wettkampfsaison im Jahr nach den XX. Olympischen Sommerspielen von München verlief für den BLV zwar etwas geruhsamer, trotzdem gab es wieder einige Deutsche Meisterschaften und Länderkämpfe als Ausrichter vorzubereiten und abzuwickeln.

Erstmals nach 1954 hatte der BLV nun seine 2. Hallenmeisterschaften ausgeschrieben und in der Werner-von-Linde-Halle durchgeführt. Sportlich gesehen war eine gewisse Leistungsflaute bei den Aktiven leider unverkennbar. Lediglich der Nachwuchs konnte sich besonders mit zahlreichen Rekorden und Bestleistungen besser ins Rampenlicht setzen.

Der bayerische Landesverband konnte acht Athletinnen und Athleten zu den II. Leichtathletik-Junioren-Europameisterschaften, die vom 24. mit 26. August in Duisburg /GER zur Austragung kamen, entsenden. Zwei Wettkämpfer wurden bei den IV. Hallen-Europameisterschaften am 10. und 11. März in Rotterdam /HOL eingesetzt.

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1974 -
Die Bayerische Chronik

Anmerkungen:
-- 17. ordentlicher BLV-Verbandstag mit Neuwahlen
-- Fünf Deutsche Meisterschaften auf bayerischem Boden
-- Zwei Länderkämpfe in bayerischen Stadien
-- Die V. Leichtathletik-Europahallenmeisterschaften in Göteborg /Schweden
-- Die XI. Leichtathletik-Europameisterschaften in Rom /Italien
-- BLV Jugendvergleichskampf - Bayern : Hessen : Württemberg
-- Die BLV Fachzeitschrift "Der Übungsleiter" erscheint erstmals

Stand: 28. April 2015


25 Jahre Bayerischer Leichtathletik-Verband e.V.. Unter diesem Motto hätte eigentlich der 17. ordentliche BLV-Verbandstag am 12. März in München in die Geschichtsbücher eingehen müssen. Sehr bedauerlich, dass mit keinem Hinweis auf dieses bedeutsame Jubiläum in den Berichten der Präsidiumsmitglieder hingewiesen wurde. Besonders hervorzuheben ist jedoch, daß die Neuwahlen mit einem eindeutigen Vertrauensbeweis für das bisherige Präsidium und die weiteren Mitarbeiter in den verschiedensten Fachbereichen endeten. Der Ptäsident des BLV, Ludwig Jall *12.01.1904 vom Post-SV München stellte in seinem Rechenschaftsbericht aber fest, daß es in der Wettkampfsaison 1974 keine einschneidenden Lichtblicke in der bayerischen Leichtathletik gab. Die Fußball-Weltmeisterschaft hatte das sportliche Geschehen zu sehr beeinflußt. Das Publikumsinteresse blieb aus, auch mußten finanzielle Einbußen bei wichtigen Großveranstaltungen hingenommen werden.

Auf bayerischem Boden kamen fünf Deutsche Meisterschaften und zwei Länderkämpfe sowie das 17. Internationale Hanns-Braun-Sportfest zur Austragung. Der BLV hatte auch den DLV-Jubiläums-Verbandstag - 25 Jahre Deutscher Leichtathletik-Verband - in München vorbereitet und abgewickelt. Der Sportwart des BLV, Harry Keukenschryver vom Post-SV München, wies in seinen Ausführungen darauf hin, daß es einen erfreulichen Leistungsanstieg gab, der allerdings im Nachwuchsbereich nachhaltiger als bei den Aktiven festzustellen war.

Bei den V. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften am 09. und 10. März in Göteborg /SWE starteten Eva Wilms und Richard Kick, beide vom TSV München von 1860 e.V., während bei den XI. Leichtathletik-Europameisterschaften in Rom /ITA Klaus Wolfermann vom SV Gendorf, Bernd Kannenberg vom LAC Quelle Fürth sowie Ulrike Jakob von der LG Erlangen zum Einsatz kamen.

Die Titelerfolge bei Deutschen- mit 19 und den Süddeutschen-Meisterschaften mit 10 konnten einigermaßen befriedigen.

Im September 1974 erscheint die Nummer 0 - "Der Übungsleiter" - eine Fachzeitschrift, die vom BLV-Lehrteam herausgegeben wird und als Bindeglied zwischen Verein und Verband dienen soll.

Am 29. September 1974 fand in Gelnhausen /Hessen der Jugendvergleichskampf - Hessen : Bayern : Württemberg statt.
Das Ergebnis: - Hessen 140 Punkte : Bayern 137 Punkte und Württemberg 130 Punkte.

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1975 -
Die Bayerische Chronik

Anmerkungen:
-- Die III. Leichtathletik Junioren-Europameisterschaften in Athen /Griechenland
-- Der BLV trauert um seinen Präsidenten - Ludwig Jall *12.01.1904 - †28.08.1975

Stand: 14. September 2014


Das sportliche Ergebnis der Wettkampfsaison war laut Sportwart Harry Keukenschryver vom Post-SV München zwar nicht berauschend, aber doch noch zufriedenstellend. Nicht gerade erfreulich für ihn, daß unsere bayerischen Leichtathleten in fast allen Disziplinbereichen, in denen sie bereits 1974 schwach waren, auch in diesem Jahr keinen wesentlichen Fortschritt erzielen konnten. Immerhin wurden 55 bayerische Rekorde und Bestleistungen aufgestellt. Auch die Erfolge bei den Süddeutschen- mit 16 und den Deutschen-Meisterschaften mit 28 waren wieder wesentlich besser als dies im Vorjahr der Fall war.

Bei den III. Leichtathletik Junioren-Europameisterschaften vom 21. mit 24. August in Athen /GRI starteten Claudia Steger vom TSV 1875 Göggingen e.V., Heidi Repser und Monika Fuchs von der LAG Lauf-Eschenau.

Mit Ludwig Jall, vom Post-SV München, verlor der BLV am 28. August völlig unerwartet und allzu früh seinen langjährigen und verdienstvollen Präsidenten.
In einem Nachruf in der BLV-Bestenliste, Ausgabe 1975 auf Seite 5 ist vermerkt, dass Ludwig Jall *12.01.1904 von 1934 bis 1937 als Gausportwart von Bayern tätig war. In dieser Eigenschaft organisierte er Leichtathletik-Länderkämpfe und den Großstaffellauf von München nach Grünwald.
Bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin war er als Leichtathletik-Kampfrichter im Einsatz. Von 1949 bis 1973 hatte er die Funktion als Kampfrichterobmann beim DLV ausgeübt. Bei den Olympischen Sommerspielen in München war er in der Organisation eingebunden wo seine langjährigen Erfahrungen sehr gefragt waren.
Neben dem Bundesverdienstkreuz, dem Ehrenring, dem Hanns-Braun-Gedächtnispreis des BLV erhielt er zahlreiche andere hohe Auszeichnungen.

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1976 -
Die Bayerische Chronik

Anmerkungen:
-- Max Beller vom 1. FC 05 Schweinfurt übernimmt vorübergehend die BLV-Präsidentschaft
-- XXI. Olympische Sommerspiele in Montreal /Kanada
-- VII. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften in München /Deutschland

Stand: 14. September 2014


Für den am 28. August 1975 verstorbenen BLV-Präsidenten, Ludwig Jall *12.01.1904 vom Post-SV München übernahm Max Beller vom 1. FC 05 Schweinfurt bis zum nächsten ordentlichen BLV-Verbandstag dieses Amt.

Im Mittelpunkt der Leichtathletikwettkampfsaison standen die XXI. Olympischen Sommerspiele, die vom 23. mit 31. August in Montreal /CAN zur Austragung kamen. Mit Marion Becker vom USC München, Claudia Steger vom TSV 1875 Göggingen e.V., Eva Wilm vom ESV München-Neuaubing und Bernd Kannenberg vom LAC Quelle Fürth stellte der BLV immerhin vier Aktive.

Bei den VII. Leichtathletik-Europa-Hallenmeisterschaften, die am 21. und 22. Februar in der Münchner Olympia-Halle vom BLV ausgerichtet wurden, kamen Eberhard Helm vom TSV Ostheim vor der Rhöhn und Eva Wilms zum Einsatz.

Der sportliche Rückblik vom Sportwart des BLV, Harry Keukenschryver Post-SV München zeigte auf, daß die abgelaufene Wettkampfsaison das zweitbeste Ergebnis der letzten zehn Jahre darstellte. Mit 22 deutschen und 12 süddeutschen Titeln war die Ausbeute recht ordentlich. Von den 102 neuen bayerischen Rekorden und Bestleistungen wurden 57 von den Leichtathletinnen erzielt.

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1977 -
Die Bayerische Chronik

Anmerkungen:
-- 18. ordentlichen BLV-Verbandstag mit Neuwahlen
-- Auflösung des Organisationskomitees
-- Die VIII. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften in San Sebastian /Spanien
-- Die IV. Leichtathletik-Junioren-Meisterschaften in Donezk /UdSSR

Stand: 14. September 2014


Der 18. ordentliche BLV-Verbandstag am 05. März in der Festhalle des Münchner Löwenbräukellers wirkte sich durch die neue Satzung hauptsächlich auf die Zusammensetzung des Präsidiums aus. Dem verkleinerten Gremium gehören nun nur noch der Präsident, die drei Vizepräsidenten und der Schatzmeister an. Die Führung des BLV übernahm Arthur Mayer vom TSV 1863 Schongau e.V., dem Harry Keukenschryver Post-SV München als Vizepräsident Sport, Egon Hierl vom SV Schwarz Weiß München als Vizepräsident Jugend, Manfred Raab vom TSV München von 1860 e.V. als Vizepräsident Lehrwart sowie Helmut Gruner vom Hypo-Club München als Schatzmeister zur Seite stehen. Auch in den Fachbereichen gab es einige Veränderungen.

Am Ende eines fast zwölfjährigen olympischen Abenteuers mit dem Höhepunkt der Spiele 1972 in München wurde am 25. Juni 1977 im Ehrengastbereich des Olympiastadions in München das Organisationskomitee aufgelöst und die Akten der Geschichte übergeben. Die Olympischen Spiele 1972 waren ihren Preis wert, so OK-Präsident Willi Daume.

Als ein Jahr im Aufwind bezeichnete Sportwart Harry Keukenschryver die abgelaufene bayerische Wettkampfsaison, die auch in der Leistungsübersicht einen nicht zu erwartenden Fortschritt zu verzeichnen hatte. Es wurden 31 deutsche und 13 süddeutsche Titel errungen.

Bei den XVIII. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften am 12. und 13. März in San Sebastian /ESP starteten Richard Kick vom TSV München von 1860 e.V., Eva Wilms und Beatrix Philipp vom LAC Quelle Fürth. Zu den IV. Leichtathletik-Juniorenmeisterschaften vom 19. mit 21. August in Donezk /UdSSR stellte der BLV mit zehn Teilnehmern ein beachtliches Aufgebot in der DLV-Mannschaft.

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1978 -
Die Bayerische Chronik

Anmerkungen:
- Die XII. Leichtathletik-Europameisterschaften in Prag /CSSR
-- Die IX. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften in Mailand /Italien
-- Der BLV trauert um seinen Vizepräsidenten Manfred Raab *02.11.1940 - †28.10.1978

Stand: 14. September 2014


Selten ergab eine Saisonrückschau ein so gespaltenes Bild wie nach diesem verkorksten Sommer. Ähnlich wie die Witterung waren auch die verschiedenen Disziplinbereiche in Tiefen und Höhen einzustufen. Daran änderte auch das an sich nicht unbefriedigende Abschneiden unserer Athleten bei deutschen Titelkämpfen sowie im internationalen Bereich nur wenig. Die Erfolge bei Deutschen Meisterschaften mit 34 Titeln konnten gegenüber dem Vorjahr noch übertroffen werden, nicht jedoch bei den süddeutschen mit acht.

Zu den XII. Leichtathletik-Europameisterschaften, die vom 29. August mit 03. September in Prag /CSSR zur Austragung kamen, stellte der BLV 14 Athleten und Athletinnen ab. Bei den IX. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften am 11. und 12. März in Mailand /ITA kamen vier Aktive des BLV zum Einsatz.

Plötzlich und unerwartet verstarb am 28. Oktober der langjährige Lehrwart und Vizepräsident Manfred Raab vom TSV München von 1860 e.V..

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1979 -
Die Bayerische Chronik

Anmerkungen:
-- Die Leichtathletik-Senioren und Seniorinnen im Aufwind
-- Die X. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften in Wien /Österreich
-- Die V. Leichtathletik- Junioren-Meisterschaften in Bydgoszcz /Polen

Stand: 14. September 2014


Das Saisonergebnis konnte insgesamt betrachtet nicht ganz befriedigen. Gelang es dem BLV bei den Männern und Junioren den Leistungsstand zu halten, so war die Tendenz im Nachwuchsbereich eindeutig rückläufig. Die Schwäche bei den Frauen, vor allem bei den Juniorinnen, wurde nur durch einige überragende überstrichen. Gute Fortschritte hatte dagegen in den letzten Jahren beim BLV der Senioren- und Breitensport zu verzeichnen.

Für die X. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften am 24. und 25. Februar in Wien /AUT wurde lediglich Christoph Herle vom LAC Quelle Fürth berufen. Er holte die Silbermedaille im 3000 m Lauf. Bei den V. Leichtathletik-Junioren-Europameisterschaften vom 16. mit 19. August in Bydgoszcz /POL hatte der BLV sieben Sportler im Einsatz. Klaus Peter Nabein vom TSV 1875 Göggingen e.V. errang im 800 m Lauf in 1:48.2 Minuten die Goldmedaille.

Die Aktiven des BLV kamen zu der gleichen Anzahl von deutschen Meistertiteln wie 1978, nämlich 34. Die Erfolge bei den süddeutschen mit 16 Titeln konnten dagegen wesentlich gesteigert werden.

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